| Internationale Tätigkeit |
Die SED sind nicht nur national sondern vor allem auch international tätig - und dies weltweit. Häufig befasst sich gerade die Erdbeobachtung mit grossräumigen Fragestellungen, wie die folgenden Projekte der SED zeigen.
Bergbauüberwachung in Deutschland (Gamma)Getreidemonitoring in Südafrika (sarmap)Internationales Hochwasermonitoring-Projekt (Ernst Basler + Partner)Dieses Projekt erstellt für das Land Luxemburg, das Bundesland Rheinland-Pfalz sowie für die französischen Regionen Elsass und Lothringen Grundlagen für einen umfassenden Hochwasserschutz. Hauptprodukte sind Gefahrenkarten, transnationale Mess- und Warnsysteme, ein Hochwasser-GIS sowie Internetdienste für Betroffene und Experten. Im nachstehenden Bild ist eine Überschwemmungssituation im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Luxemburg dargestellt. Das Satellitenbild dient als Grundlage zur Visualisierung der verschiedenen Informationen: Gefährdungsgebiete, Querprofile, Sonderbauwerke und Wasserspiegellagen.
weiterführende Informationen: Transnational Internet Map Information System on Flooding Operationelle Abflussvorhersagen und Verbesserung der hydro-meteorologischen Stationen (MFB-GeoConsulting)Im Rahmen des Weltbank-Projekts zur Rettung des Aralsees (Programm 2.1) und in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt (Sektion Hydrologie) sowie Basler & Hofmann (Zürich), finanziert durch das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).
Projektziele: Die Weltbank initiierte im Jahre 1992 ein Programm zur Rettung des Arlasees, das zwei Jahre später durch die fünf zentralasiatischen Staaten adaptiert wurde. Im Rahmen des Weltbank-Programms 2.1 (Hydrometeorological Services) trug auch die Schweiz wesentliche Unterstützung bei. Das strategische Ziel des Weltbank-Programms 2.1 war die Entwicklung eines modernen Systems zur Datenerfassung und -analyse sowie zum Vertrieb der Daten in den fünf hydro-meteorologischen Diensten der Region. Die Erfahrung aus Pilotprojekten im Bereich der Abflussvorhersagen zeigt, dass eine enge Langzeit-Zusammenarbeit mit den hydro-meteorologischen Diensten von Zentralasien dringend notwendig ist, um eine nachhaltige Wirkung bei der Beschaffung regionaler hydrologischer Grundlageninformationen zu bewirken. Die fünf Länder haben deswegen beschlossen, ein 'Regional Center of Hydrology in Central Asia' (RCH) aufzubauen und zu betreiben. Die primären Ziele des RCH sind der Aufbau und Betrieb eines Abflussvorhersage-, Informations- und Kommunikationszentrums, Capacity-building und Schulung/Ausbildung sowie Koordination mit anderen Projekten. Das RCH ist für eine Periode von mindestens 10 Jahren vorgesehen und wird während dieser Zeit von der Schweiz unterstützt. Die wichtigsten Aktivitäten sind:
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